Wie schreibe ich eine Reportage?

Eine Reportage ist informierend und unterhaltend zugleich. Sie lebt von der Erzählung, der Spannung, der Bewegung. Sie ermöglicht beim Leser das Dabeisein.

Checkliste „Reportage“

 

Merkmale

geprüft √

szenischer Einstieg (Beginn mit der Schilderung einer Situation, einer Art Momentaufnahme aus dem Geschehen) oder
Einstieg mit einem Zitat (eine Person kommt zu Wort) oder
Einstieg mit einem Rätsel, einer provokativen Aussage
ein bis zwei Hauptpersonen
Verwendung von mehreren Zitaten (z. B. aus Interviews)
Hintergrundinformationen werden eingestreut, also Wechsel zwischen Sachinformation und (kurzen) Beschreibungen (z. B. zu Aussehen, Kleidung, Auftreten, Verhalten), Stimmungsbildern oder Szenen
Spannungsbogen
roter Faden, folgt aber nicht unbedingt chronologisch dem Ablauf der Ereignisse
Keine Ich-Aussagen, keine Kommentare (als explizite Wertungen) des Autors
bildhafte Sprache (beschreibende Adjektive, Vergleiche, sprachliche Bilder) – aber nicht übertreiben
Obwohl Reportagen über vergangene Ereignisse berichten, sind sie häufig im Präsens verfasst. Dadurch soll der Leser/die Leserin den Eindruck bekommen, selbst dabei (gewesen) zu sein.
gestalteter Schluss nicht als Zusammenfassung oder „Moral von der Geschichte“, sondern mit einer treffenden Aussage, Szene oder Beobachtung
Sprache: Rechtschreibung  
Sprache: Grammatik
Bilder: Relevanz  
Bilder: Kommunikation mit dem Text  
Bilder: Qualität
Titel der Reportage: klar, verständlich, attraktiv (am besten erst am Ende verfassen)
Unterschrift des Autors/der Autorin