„Klatschen“

Gewalt unter Jugendlichen

Obwohl  insgesamt die Gewaltkriminalität unter Jugendlichen zurückgeht, kommt es immer wieder vor, dass Jugendliche zur gewaltsamen Lösung ihrer Probleme greifen. Häufig stammen die Kinder aus benachteiligten häuslichen Verhältnissen oder sie sind Gruppenzwängen in schwierigen Peers ausgesetzt. Sie handeln mit geballter Faust und mit Tritten. Sie sind fast immer in Gruppen unterwegs und suchen sich ein passendes Opfer. Diese sind vermeintlich Schwächere, persönliche Feinde oder Mobbing-Opfer. Ein anderer Ausdruck für das Geschehen ist: „Happy Slapping“; auf Deutsch „lustiges Schlagen“. Die Opfer sind oft Schüler oder irgendwelche Passanten, die dann von den Tätern gezielt mitunter bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen werden. Der Vorgang und die Reaktionen des Opfers werden von einem aus der Gruppe mit einer Handy-Kamera aufgenommen. Diese Aufnahmen werden dann in sozialen Netzwerken geteilt. Diejenigen, die helfen wollen, werden meist selbst zum Opfer und erleiden oft sehr schwere bis tödliche Verletzungen.

Wer meint, so etwas kommt in unserer Region nicht vor, der kann hier nachlesen, was sich an der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen ereignet und ereignet hat.

von Daniel Sitner und Cameron Vogrin-Smith (Klasse 9a)

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