Wie ich Mats Hummels traf

Endlich ist es soweit! Endlich starten die Ferien auf ich die ich schon lange gewartet habe. Müde, und doch gut gelaunt, stehe ich vor dem Flughafen, ich kann es kaum erwarten mit meiner Familie endlich nach Dubai zu fliegen. Nach der Gepäckabgabe und der Flughafenkontrolle begeben wir uns sofort zum Gate. Ich werde immer ungeduldiger und immer müder. Nach einer sehr langen Wartezeit bewegt sich die Menschenmenge langsam zum Schalter, um in das Flugzeug zu gelangen. Ich werde von allen Seiten zerquetscht und genau das hat mir gerade noch gefehlt. Ich setze mich genervt auf meinen Platz. Es stürmen noch immer Menschen hinein und nehmen ihre Plätze ein, es ist laut, zu laut. Ich schließe meine Augen und hoffe, dass es bald losgeht. Meine Aufregung steigt jetzt immer mehr. Mir gehen tausend Gedanken durch den Kopf. Hoffentlich stürzen wir nicht ab! Ich spüre langsam, wie sich das Flugzeug bewegt und sich auf die Startbahn begibt. Der Start ist echt das Aufregendste am ganzen Flug. Stunden später wird verkündet, dass wir in Kürze landen. Wie aufregend! Sorgen, Unruhe, Freude, Überschwang lösen sich ab. Bald stehe ich warmen Dubai.

Endlich sind wir da! Das Einzige, was mich wirklich enttäuscht, ist das Wetter. Es ist 28 Grad warm. Mein Vater meint dazu nur: „Schon mal was von Klimawandel gehört?“ Aber ich denke mir, wir sind mitten in der Wüste. Trotzdem freue ich mich riesig, dass wir endlich sicher angekommen sind. Nach dem Abendessen gehen wir sofort ins Zimmer. Wir sind alle müde nach dem langen Tag.

Am nächsten Morgen gehen meine Eltern und meine Schwester ohne mich zum Frühstück, ich will ausschlafen. Immerhin sind wir im Urlaub. Nach paar Stunden kommt mein Vater, um mich zu wecken und meint, es sei schon zwei Uhr mittags. Dabei hat sich es für mich angefühlt, als ob ich nur ein paar Minuten geschlafen habe. Etwas launisch stehe ich sehr langsam auf. Mein Vater erwähnt beiläufig, dass Matts Hummels, der deutsche Fußball-Nationalspieler, bei unsam Strand liegt. Ich springe sofort mit voller Begeisterung auf und mache mich so schnell wie ich kann fertig. Einige Minuten später begeben wir uns zum Fahrstuhl, um an den Strand zu gelangen. Ich bin so aufgeregt und kann es kaum erwarten. Als wir an unseren Liegen angekommen sind, zeigt mein Vater mir wo genau Matts Hummels liegt. Jetzt bin ich aufgeregt. Er ist mit seiner Frau Kati Hummels und seinem Kind dort. Meine Mutter schlägt meiner Schwester und mir vor, dass wir hingehen und ein Bild machen sollen. Natürlich habe ich Hemmungen zu fragen und weiß nicht, was ich sagen soll. Was, wenn er genervt ist und „nein“ sagt. Die Aufregung steigt. Ich grübele gefühlt eine halbe Stunde und kämpfe mit meiner Mutlosigkeit. Plötzlich sehe ich, wie sie langsam gehen. Jetzt steigt der Druck. Schaffe ich es ihn anzusprechen. Das ist meine letzte Chance ein Foto mit ihm zu machen. Also gebe ich mir einen Ruck und nehme meine Schwester zur Verstärkung an die Hand und laufe schnell hin. Mit klopfendem Herzen und ein wenig verschämt spreche ich ihn an: „Entschuldigen Sie die Störung. Könnten wir ein Bild mit ihnen machen?“ Während ich mir vorstelle, wie Buchstaben N E I N langsam das Wörtchen nein formen, sagt Herr Hummels: „Ja gerne!“. Ich explodiere innerlich vor Freude und kann es nicht fassen, dass ich gerade ein Bild mit Matts Hummel mache. Er ist sehr freundlich und sagt dann auch noch „bis später“, als ob es ein Später geben könnte. Was für ein Gefühl. Dieser Tag ist cool!

von Vanessa Löwenstein (Klasse 9b)

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