Bürgermeisterwahl in Ofterdingen

Am 11.11.2018 ist es wieder soweit, in Ofterdingen ist Bürgermeisterwahl.Bürgermeister Joseph Reichert kandidiert nach 24 Jahren erneut für die vierte Amtszeit. 

Ein Bürgermeister wird für acht Jahre als Beamter gewählt, und muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen.Sein Alter am Wahltag muss mindestens 25 Jahre und darf höchstens 67 Jahre betragen.

Die Wahlberechtigung erhält man, wenn man mindestens 16 Jahre alt ist.

Um für das Bürgermeisteramt kandidieren zu können, muss man außerdem deutscher Staatsbürger sein und benötigt – je nach Einwohnerzahl der Gemeinde – eine bestimmte Anzahl von Unterschriften von wahlberechtigten Einwohnern, die ihn unterstützen. Ein Bürgermeister, der bereits im Amt ist, benötigt keine neuen Unterschriften. Gewählt wird am Wahltag von 8 bis 18 Uhr. Auf den Stimmzetteln sind die Kandidaten aufgelistet, sowie eine freie Zeile für weitere Kandidaten. Gewählt werden kann einer der aufgelisteten Kandidaten oder aber auch eine beliebige, wählbare Person, die in der freien Zeile eingetragen werden kann. Somit kann auch eine Person gewählt werden, die sich selbst gar nicht aufstellen ließ.

Gewonnen hat der, der über die Hälfte der gültigen Stimmen erreicht. Erreicht keiner der Kandidaten die Hälfte der Stimmen, so findet frühestens zwei Wochen und spätestens vier Wochen nach der Wahl erneut eine Wahl statt. Bei dieser haben auch neue Kandidaten die Möglichkeit sich noch aufstellen zu lassen und es reicht dann die Mehrheit der Stimmen. Ab 18 Uhr beginnt die Auszählung der Stimmen, der amtierende Bürgermeister gibt das Ergebnis dann öffentlich bekannt. 

Bei dieser Wahl in Ofterdingen dürfte das Ergebnis allerdings im Vorfeld schon feststehen, da es nur einen Bewerber gibt. Theoretisch könnte ein anderer gewählt werden, was jedoch sehr unwahrscheinlich ist. Über die Hälfte der Wähler müsste dieselbe Person wählen, obwohl die sich aber gar nicht aufstellen ließ. Ob diese Person die Wahl überhaupt annehmen würde, ist ebenfalls offen. Die Spannung bei dieser Wahl hält sich in Grenzen. 

von Falko Hahn (Klasse 9a)

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