Ein Tag voller Langeweile

Der Tag, ein Donnerstag, der 29.09, begann wie eigentlich jeder normale Donnerstag auch.

Morgens war es kalt wie an den anderen Tagen auch. Ich und meine Freunde fuhren nach Mössingen hoch bis zur Schule und schlossen unsere Fahrräder an. Nach einer Weile Besprechungen und Organisation liefen wir los zu einer Bushaltestelle. Dort mussten wir uns in fünfer Gruppen einteilen. Nun in Gruppen eingeteilt, stiegen wir in den Bus: das bedeutete 31 Leute in einem Bus. Und es wollten noch mehr Leute rein. Wir fuhren nun über Gönningen nach Reutlingen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit und im Bus wurde es immer enger und wärmer. Wir liefen nun vom Busbahnhof ins Stadtzentrum. Dann gab es einen kleinen Lichtblick: „Ihr dürft euch jetzt 30 Minuten frei bewegen und dann treffen wir uns wieder hier“, erbarmte sich unsere Lehrerin Frau Bednarz. Nach dieser kurzen, aber angenehmen Zeit liefen wir ins BIZ und da fing die Langeweile erst richtig an. Es war nun ziemlich warm, fast schon sommerlich. Wir durften nun gefühlt fünf Stunden einer monotonen und teils zittrigen Stimmen lauschen.

„Sie war nicht „so“ geübt aber sie hat es eigentlich gut gemacht“, so Frau Bednarz.

Sie erklärte uns Sachen, die wir schon wussten und eine Website, die jeder Primat verstanden hätte. Danach hatten alle noch eine halbe bildschirmfoto-2016-11-05-um-12-07-53Stunde Zeit, sich zu informieren, was sie später arbeiten oder studieren wollen. Das war wiederum viel zu wenig Zeit, um sich wirklich zu informieren. Draußen hatte es nun an die 30°C. Wir liefen zurück ins Zentrum und hatten dann nochmal ein bisschen Zeit in Reutlingen. Dann fuhren wir in einem gerammelt vollen Bus zurück nach Mössingen wieder über Gönningen. Im Bus war es trotz Klimaanlage stickig und es roch nach Deo-Versagen. Nach der Höllenbusfahrt liefen wir in der prallen Sonne zurück zur Schule. Wir konnten dann auch noch nicht nach Hause. Nein, wir mussten noch an der Schule bleiben. Und Frau Bednarz kam dann auf die „tolle“ Idee, dass wir doch Baseball spielen könnten, immer noch in einer mega Hitze. Nicht nur die, die wollten, sondern alle mussten mitmachen. Aber auch das haben wir noch ausgehalten. Und nach zwei Runden durften wir endlich nach Hause. Ich war einfach nur erschöpft! Zuhause duschte ich dann und legte den Rest des Tages einfach nur noch meine Füße hoch.

von Valentin Langer (Klasse 9b)

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