Eine Welt voller Statussymbole

Der coolste Turnschuh, das neuste Smartphone, die teuerste Tasche. Klamotten vom aktuellen Trendlabel. Es ist kein Geheimnis, dass Menschen versuchen, durch Statussymbole Beachtung zu erhalten. Doch macht uns das glücklich?

Eine neue, teure Tasche sorgt in der Schule schon mal für Aufsehen.

Ich kaufe mir eine neue Tasche. Sie ist teuer. Ich gehe damit in die Schule und bekomme Komplimente dafür. So geht das vielleicht zwei Tage, maximal eine Woche. In dieser ersten Woche bin ich zufrieden. Die Tasche bringt mir Beachtung und ich genieße das Fünkchen Eifersucht, mit dem mich meine Freunde betrachten. Dann haben sie sich an die Tasche gewöhnt. Sie sind nicht mehr eifersüchtig, niemand macht mir mehr Komplimente.

Ich muss etwas Neues kaufen, denn ich brauche die Beachtung.

So geht es vielen Menschen. Sie kaufen, um beachtet zu werden. Um Anerkennung zu erhalten, gesehen zu werden. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer, denn bald hat sich das Umfeld der Menschen an die neuen Dinge gewöhnt. Deshalb kauft man wieder neue Sachen.

Studien beweisen, dass Statussymbole nur für kurze Zeit befriedigen, Hauptgrund dafür ist das oben genannte Beispiel. Doch für mich bedeutet kurzzeitige Zufriedenheit kein Glück.

Wir haben uns im Unterricht neulich mit einem ähnlichen Thema beschäftigt:

Wer bin ich? Was macht mich aus?

waren unsere Leitfragen. Für mich ist klar: Mich machen nicht die Dinge aus, die ich besitze, sondern meine Persönlichkeit und meine Erfahrungen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mein Geld nicht mehr für die neusten Klamotten, sondern für Erfahrungen auszugeben. Denn Kleidung wird unmodisch, doch Erfahrungen bleiben uns im Gedächtnis.

Deshalb glaube ich, dass Statussymbole allein uns nicht glücklich machen.

von Josephine Astflak (Klasse 9b)

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